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Beratung2018-07-02T21:03:25+00:00

„Wir sind nicht hier um perfekt zu sein, wir sind hier um da zu sein!“

Kennen Sie das? Sie und Ihr Partner sitzen auf der Couch, oder stehen am Bett vor Ihrem Kind und denken: Das haben wir uns anders vorgestellt. Ich verstehe mein Kind nicht. Ich verstehe mich selbst nicht. Wollten wir doch „einfach“ nur Eltern sein, alles richtig machen. Und jetzt ist es anders als gedacht, gewünscht, erhofft. Wann wissen wir denn, richtig zu sein?

Alle um uns herum sind glücklich und haben keine oder kleine Sorgen. Was machen wir falsch? Wieso können wir unser Kind nicht beruhigen? Warum schläft es so schlecht? Aus welchem Grund kann ich nach der Geburt keine Verbindung zu meinem Baby aufbauen, wo wir uns in der Schwangerschaft doch so nah waren? Die Schwangerschaft war nicht einfach, die Geburt hingegen haben wir gemeinsam gut gemeistert und dennoch sind wir kein Team.

All diese Fragen und Unsicherheiten lösen Angst, Verzweiflung, Ohnmacht und auch Wut aus. Sie wollen als Eltern alles richtig machen, Ihre kleine heile Welt erleben, in Ihrem Kosmos schweben. Nicht in diesem Maß haben Sie daran gedacht: Was machen wir falsch? Was fehlt uns?

Ich möchte Sie begleiten und gemeinsam mit Ihnen Ihren Weg finden, dass Sie sich als Eltern sicher fühlen, Sie als Familie Ihr emotionales und körperliches Wohlbefinden entdecken, Freude und Leichtigkeit im Miteinander erleben, Sie Mut zur Verletzlichkeit und Unvollkommenheit erlangen, um mit sich selbst und dadurch mit Ihrem Partner und Baby Verbundenheit zu spüren. Lassen Sie uns gemeinsam den Weg gehen.

Unser Baby weint und schreit viel

Sie sind erschöpft, traurig und ratlos und Ihr Baby schreit gefühlt den ganzen Tag? Gedanken wie: „Ich kann nicht mehr. Ich kann so mit dir Baby nicht mehr weiter.“ begleiten Sie?

Ja, Sie dürfen müde sein, Gedanken: “Ich muss hier raus.“- erlaubt! Angeschrien zu werden, dass jeden Tag und mehrfach, von einem Geschöpf, welchem Sie all Ihre Liebe schenken, bringt Sie an Ihre Grenzen. Ungeachtet dessen, dass Ihre Vorstellungen und Hoffnungen wie es werden wird, zerplatzen wie Seifenblasen. Ohnmacht bahnt sich ihren Weg, Verzweiflung ist Ihr ständiger Begleiter.

Sie haben alles probiert was die Informationsbroschüren hergeben: Tragen mit verschiedenen Haltegriffen, Stillen/Flasche, frische Windel, Kleidung zu warm/zu kalt, sind Sie als Mutter entspannt, ist das Baby entspannt etc. und dennoch schreit Ihr Baby weiter. Sind es denn nun die richtigen Informationen oder doch zu wenig Wissen? Webt sich hier meine eigene Geschichte mit ein und wird angesprochen? Fehlt plötzlich das Unterscheiden: Ist es das Thema des Kindes oder meines? Gut aushalten können wir es ja auch nicht, wenn Babys schreien. Schnell wollen wir sie beruhigen in der Vorstellung, dass sie ja entspannt und nicht traurig sein sollen.

Bei diesem Versuch haben Sie sicher schon beobachtet, schreien Babys noch stärker. Vielleicht werden Babys wütend, weil sie durch unsere Beruhigungsversuche unterbrochen werden in ihrem Erzählen. Auch erleben Babys, von ihren Gefühlen überwältigt zu werden. Babys haben schon einiges zu berichten.Z.Bsp. aus der Zeit der Schwangerschaft oder ihrer Geburt. Und, Sie wurden auserwählt dieser Geschichte zu lauschen.

Ich möchte Sie unterstützen, das Weinen Ihres Babys zu verstehen und zu begleiten, auf Ihre Verletzlichkeit und die Ihres Babys zu schauen. Ich möchte für Sie einen Raum zum Durchatmen, zur Wiedereinkehr in sich selbst schaffen. Ich möchte Ihnen die Möglichkeit geben, durch beruhigende Haltearbeit wieder der Leuchtturm im Hafen für Ihr Baby zu werden. Denn dahin orientiert es sich, um auf dem offenen, tosenden Meer die Richtung zu Ihnen zu finden.

Schlafberatung
(Ein)Schlafen gar nicht so leicht.

Schlafen ist ein heißumworbenes Thema. Wie viele Tipps, Bücher und Aufklärung gibt es darüber, wie Babys richtig und gut schlafen können.
Schlafen ist ein Grundbedürfnis von uns Menschen. Wofür gibt es dann Schlafprogramme? Ein passendes Programm für alle?

Auch beim Schlafen möchten Sie alles richtig machen. Broschüren, Internetforen und Bücher halten viele Hinweise für Eltern bereit wie: Das Schlafzentrum im Gehirn vom Baby entwickelt sich erst, ebenso der Schlaf-Wach-Rhythmus, Rituale sind hilfreich, ein gleichmäßiger Tagesablauf erleichtert das Einschlafen. Diese Hinweise haben Sie sicher schon versucht zu verinnerlichen oder anzuwenden, doch ohne Erfolg?

Die nackte Wahrheit zeigt sich darin, dass Sie sich hundemünde und gereizt fühlen, Ihre Stillbeziehung belastet ist, durch das allabendliche Dauernuckeln, Sie voller Hoffnung am Bett oder völlig übermündet mit Ihrem Kind auf dem Arm, um das Einschlafen bangen. Partnerschaft ist ein Fremdwort geworden.

In Ihren Augen spiegelt sich fern von ruhigen Nächten, der Zweifel am Selbst “Was muss ich hier tun, um richtig zu sein“ und Verzweiflung wieder. Wieviel Schlaf wir benötigen ist uns quasi „In die Wiege gelegt“. Babys sind auch hier Individualisten. Und darum geht es. Ein jedes Baby hat seine individuelle „Baustelle“ wodurch es schlecht oder nur mit Hilfe Einschlafen kann oder mehrfach in der Nacht wach wird. Diese Baustelle möchte ich gemeinsam mit Ihnen finden und reparieren. Für einen richtigen guten, erholsamen Schlaf für Sie alle in Ihrem Familienkosmos.

„Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“

Belastete Schwangerschaft und traumatische Geburt

„Akzeptiere was ist, lass los was war und hab vertrauen was wird!“

Schwangerschaft und Geburt stellen wir uns sehr häufig als das Schönste, aber auch Natürlichste von der Welt vor. So steigen wir ein, wie immer mit sorgfältiger Planung und Vorbereitung. Reichlich Strategien zur Bewältigung des Lebens haben wir auch gesammelt. Nun verläuft die Schwangerschaft oder die Geburt doch nicht so wie vorgestellt und erwünscht. Wo wir nicht Herrin der Lage bleiben können, wir absolut fremdes Territorium betreten, stoßen wir an unsere Grenzen.

Während der Geburt wird eine Urkraft ausgelöst, welche von uns Frauen, aber auch von Männern oft nicht haltbar ist. Alles ist unbekannt, ob in der Schwangerschaft oder der Geburt. Was für eine Herausforderung. Das Bild von einer Traumschwangerschaft oder -geburt wird abgelöst vom Schrecken einer schmerzlichen Erfahrung.

Das Neugeborene lässt kaum Raum zum Atmen, da es eine rundum Versorgung von Ihnen als Eltern wünscht und braucht. Die Verarbeitung des Erlebten wird auf später verschoben. Der Schreck bleibt in den Gliedern und fordert Energie. Die fehlende Energie und der erlebte Schreck können sich in Form von Traurigkeit, Leere, Schlaflosigkeit zeigen. Ein Warum sucht nach Antworten.

Da der Ort des Geschehens Ihr fraulicher Körper war, nisten sich Schuldgefühle und Scham ein. Sie können sich in Ihrem Körper nicht mehr richtig zu Hause fühlen. Nicht selten bleibt ein: “Nie wieder.“ Oder „Ich bin wieder schwanger und habe Angst“ oder „Meine Unbeschwertheit diesem Thema gegenüber ist verloren gegangen.“

Mit einem hohen Maß an Achtsamkeit und Einfühlungsvermögen möchte ich mit Ihnen auf eine Reise zur Integration des Erlebten aufbrechen, um mit Ihnen Ihre Freude und Lust am Frausein, Ihrem Körper und Muttersein wiederzufinden.

Über dieses Kontaktformular können Sie mir gerne eine Nachricht zukommen lassen